Pfingstausflug nach Berlin

Berlin ist immer eine Reise wert – das dachten sich auch mindestens 80.000 Teilnehmer des Deutschen  Turnfestes, das zeitgleich in Berlin stattfand. Es war also voll, der Tiergarten gesperrt und vom Brandenburger Tor nicht viel zu sehen. Aber es gab auch Gesangseinlagen und freundliche Gesichter – der Berliner an sich ist ja nicht so der herzliche und offene Typ, deswegen war das eine nette Ergänzung.
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Zu sehen gibt es viel, gute Organisation schadet deswegen nicht – an der Stelle waren wir ja fast schon Berliner, sprich: ähnlich unorganisiert. Für die Reichstagskuppel muss man sich anmelden und dass es am Pfingstsonntag auf der Museumsinsel voll, hat uns überrascht. Deswegen haben wir den Reichstag nur von aussen bewundert (dafür aber zweimal), den Berliner Dom besichtigt (zumal es dort trocken war und draussen nicht) und das Neue Museum auf den Montag verschoben. Letzteres war sensationell, wie die ganze Museumsinsel – zurecht ein Weltkulturerbe. Es wird viel renoviert und der Pergamon Altar war nicht zu sehen: 2019 wird er wieder gezeigt, 2024 soll das ganze Museum fertig sein. Auch das Stadtschloss soll bis 2019 stehen – ob wir dann über BER einfliegen können?

Sehr spannend war auch die East Side Gallery, das längste noch erhaltene Mauerstück, bemalt von Graffiti-Künstlern. Auch das ein Weltkulturerbe – und auch das vollkommen zurecht. Hier zeigt sich das neue Berlin: modern, aufgeschlossen, innovativ, mit Kiez und Kohle in unmittelbarer Nachbarschaft. 

War es die Reise wirklich wert? Definitiv – und wiederkommen lohnt sich. Die Stadt verändert sich rasend schnell, in wenigen Jahren wird sie wieder ganz anders aussehen. Dann kommen wir wieder, vermutlich auch dann wieder mit der Bahn …

 

 

Alle Bilder, auch die privaten, gibt es hier.

 

 

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