„Bier-Opa“ im Krieg (1939-48)

Ob unser „Bier-Opa“ Jakob Schmitt (geb. 22.1.1910, gest. 4.11.1984) gerne Soldat war, ist eher unwarscheinlich. Aber Zeit seines Lebens war er wohl davon überzeugt, das es richtig war. Denn unter Adolf Hitler hatte zum ersten Mal regelmäßige Arbeit und die Zeiten waren wesentlich besser, als die, die er in seiner Jugend erlebt hatte. Doch dafür hat er teuer bezahlt: mit acht Jahren in Krieg und Gefangenschaft. Als er 1948 aus Russland nach Hause kam, war er so krank, dass man ihm nur noch drei Monate zu leben gab.

Viele Dokumente hat er nicht zurück gelassen: ein paar umbeschriftete Fotos, den Entlassungsschein aus der Gefangenschaft und ein zerkratztes Eisernes Kreuz. Die Anfrage bei der Deutschen Dienststelle für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen deutschen Wehrmacht ergab auch nicht viel – seine Unterlagen sind „vermutlich durch Kriegseinwirkung“ verloren gegangen.

Trotzdem konnte ich zumindest etwas von seiner Zeit „beim Barras“ rekonstruieren und festhalten – für alle, die es interessiert und die ihn in Erinnerung behalten.

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